Förderverein Kulturhistorisches Museum Nürnberg e.V.

Die unsichtbare Nürnberger Hochkultur

Ein ungeliebtes Kind – abgeschoben und im Keller verwahrt

Informationen der Museen der Stadt Nürnberg aus dem Internet

Quelle: www.museen.nuernberg.de

Mit dem Ende der reichsstädtischen Zeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts, übernahm die Kommune Nürnberg einen ungewöhnlich großen Kunstbestand von der Reichsstadt Nürnberg, dessen Verwaltung und Betreuung eine nicht zu leistende Aufgabe für die Stadt darstellte. Daher nahm die Stadt Nürnberg sehr gerne das Angebot des 1852 in Nürnberg eröffneten Germanischen Nationalmuseums an, seine gesamten Bestände aus reichsstädtischer Zeit als Dauerleihgabe an das Museum zu übergeben.

Damit besaß zum einen das Germanische Nationalmuseum einen enormen Fundus, und die Stadt Nürnberg wusste ihre Kunstschätze andererseits gut verwahrt. Noch heute ist die Stadt Nürnberg mit über 100.000 Objekten der größte Leihgeber des Germanischen Nationalmuseums.

Die Stadt Nürnberg übergab ihre komplette Sammlung "Internationaler Kunst" als Dauerleihgabe dem im Jahr 2000 eröffneten "Neuen Museum - Staatliches Museum für Kunst und Design in Nürnberg".

In den vergangenen Jahren konnten wir für zwei große Konvolute, die nicht in unser Sammlungskonzept eingebunden werden konnten, eine Lösung finden, indem wir sie als Dauerleihgabe an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin übergaben. Die so genannte Sammlung Fuchs, ein Bestand an Ostasiatischen Rollbildern und Zeichnungen, konnten wir an das Museum für Asiatische Kunst in Berlin geben. Die so genannte Sammlung Orth, ein Bestand von polnischer naiver Kunst, kam als Dauerleihgabe an das Museum für Europäische Kulturen, ebenfalls Berlin.

Quelle: www.museen.nuernberg.de

Die über Jahrhunderte zusammengetragenen Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg umfassen zahllose Objekte von teilweise herausragender internationaler Bedeutung. Sie sind teils als Highlights in Ausstel-lungen oder Museen (Anmerkung: wo?) zu sehen, teils schlummern sie, aufgrund historischer Ereignisse vergessen, im Verborgenen.

Die Stadt Nürnberg kommt ihrer Verantwortung gegenüber diesem Erbe nach, indem sie erstmals eine umfassende, EDV-gestützte Inventarisierung des auf verschiedene Standorte verteilten Gesamtbestandes vornimmt.

Auf diese Weise wird die Sammlung erschlossen und in ihrer Gesamtheit nutzbar gemacht. Dies ermöglicht es, die originalen Zeugnisse unserer Geschichte für künftige Generationen verantwortungsvoll zu pflegen, zu bewahren, zu erweitern, zu erforschen und zu vermitteln.

Der Einsatz qualifizierter Fachkräfte bildet dabei die Grundlage zur optimalen Erfüllung dieser gesellschaftlichen Aufgabe, die zur Erweiterung historischen Bewusstseins beiträgt und damit identitätsstiftend wirkt.

Anmerkung: Zur Erfassung der Bestände, zur Feststellung was überhaupt noch vorhanden ist und in welchem Keller oder Depot sich die Objekte befinden, wurden drei Arbeitsplätze eingerichtet. Für die Arbeit sind zunächst drei Jahre veranschlagt.

Der Förderverein betrachtet dies als gute und notwendige Vorarbeit für die Errichtung und Ausstattung eines kulturhistorischen Museums.

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